Willkommen
Herzlich willkommen, liebe Leser. Hier wird etwas aus meinem Leben und meiner Lebensphilosophie ausgebreitet. Ich wurde 1946 in Deutschland geboren und bin1984 nach Paraguay ausgewandert. Seitdem lebe ich mit Unterbrechungen dort. Ich bin verheiratet und bin Vater von vier erwachsenen Kindern.

Mein Beruf ist Lebenskunst. Meine handwerklichen Fertigkeiten sind vielseitig. Man könnte mich mit meinem bunten Lebenswandel einen Aussenseiter nennen. Im Grunde bin ich ein Freidenker und versuche möglichst frei zu leben. Und dies wird mein Hauptthema sein:
DAS FREIE LEBEN.
Viel Vergnügen beim Stöbern.
Hans
Ohnweg ist mein Künstlername.

DIE KYLPKULTUR

DIE KYLPKULTUR

Die Kylpkultur lehnt sich an die Hippiekultur an der ich von 1967 bis 1974 angehörte und der ich noch heute innerlich verbunden bin. Der Begriff KYLP wurde so um 1965 von einer Stammtischgemeinschaft in Stuttgart gebildet der ich angehörte. Irgendeiner hat diesen Namen ausbaldowert und wir hatten daraus den Kylpclub gegründet. Nach ca. 2 Jahren verlief sich die Stammtischgesellschaft. Aber der Name Kylp blieb mir eingeprägt. Denn wir hatten eine schöne Zeit. Am Wochenende badeten wir oft in einem einsamen Waldsee. Dem Hölzersee in der Nähe von Stuttgart. Und bei Schlechtwetter bildeten wir eine lustige, lebensfrohe Gesellschaft am Stammtisch unserer Lieblingskneipe. Dem "Seestüble."

Die am Mai 2015 von mir ausgerufene Kylpkultur ist für Freidenker, Träumer, Visionäre, Lebenskünstler und sonstiges Gesocks gedacht die von den Systemen (Geld, Priesterunwesen und Politik), die Schnauze voll haben. Ob jung oder alt. Ob allein oder in einer Gruppe. Allerdings wird hier nicht versucht ein Gruppendenken anzuleiern sondern eine Lebensart der geistigen- und auch realen Freiheit  angeregt. 

Ja, dies ist die Lebensart des GROSSEN KYLPS, dem Gott der Durchblicker, Freidenker und Aussenseiter. Wir bitten den KYLP um nichts. Wir danken ihm für unseren grossen Geist der Freiheit mit dem er uns gesegnet hat. Wir danken ihm mit tätiger Nächstenliebe in unserer unmittelbaren Umgebung. Wir können nicht die ganze Welt beglücken aber ohne weiteres uns selber und damit auf die Mitmenschen ausstrahlen. Das heisst, wir leben unser Glück vor. Unsere Schlagworte sind einzig die, welche auch die Hippiekultur benützt hat:

FRIEDEN UND FREIHEIT

Nein, wir predigen nicht die Faulheit und auch nicht den Fleiss. Wir gehen einfach unserem Tagewerk nach für das wir eine innere Berufung verspüren. Sei es Landwirt, sei es Künstler, sei es ein Handwerk, sei es die Technik oder eine Dienstleistung. Sei es die Wissenschaft die Wissen schafft oder sei es ganz einfach als Helfer für irgendeine Tätigkeit die wir ein paar Stunden in der Woche ausüben um ganz einfach zu überleben solange das Geldsystem sein Unwesen treibt. Und weil wir es den vielen Menschen schuldig sind die durch Arbeitsteilung so viel aufbauen anstatt zu zerstören. 

In der Kylpkultur wird geteilt. Nein, nicht bis zur Schmerzgrenze sondern Überflüssiges. Hauptsächlich unbearbeitete Lebensmittel die uns der Kylpgott für wenig Schweiss zur Verfügung stellt. Deshalb sind wir für eine Gartenkultur mit viel Obst- und Nussbäumen und Beerensträuchern. Unsere Arznei seien die Gaben der Natur. Unser Schmerzmittel der Cannabis. Unser Heilmittel das Natron und das Magnesiumchlorit falls uns eine ernsthafte Zivilisationskrankheit befallen hat. 

Chemie und harte Drogen verabscheuen wir. Auch die ursprüngliche Hippiekultur hatte niemals harte Drogen benützt. Diese wurden erst später eingeführt um die Hippiekultur zu versauen. Denn die Hippiekultur hat der "Obrigkeit" nicht gefallen. Ja sie wurde von ihr sogar gefürchtet. Denn dies war der Beginn eines Aufwachprozesses der Jugend. Diese Kultur wurde und wird noch heute lächerlich gemacht und unterdrückt. Und sie wird heute mit viel Falschinformationen verdreht und wird mit der Studentenrevolte 1968 verquickt. Obwohl die Hippiekultur eine Kultur der Strasse war und nicht die Unkultur der sogenannten "Intellektuellen."

Wir leben jetzt im Zeitalter des Wassermanns und deshalb ist unser Zeichen die des Wassermanns. Die Hippiekultur hatte als Symbol den umgekehrten Atompilz benützt. Wir benützen eine einfache Sinuskurve als Symbol des Auf und des Ab wie bei einer Wasserwelle. Der Hintergrund ist das neutrale Weiss und darauf das Symbol (~). Das ist das ganze Brimborium um unsere Gesinnung darzustellen. Die Gesinnung des FRIEDENS UND DER FREIHEIT. 

Wenn jeder auf diese Weise ohne Hintergedanken denkt wird sich dies tatsächlich in unserem Zeitalter realisieren. Es bleibt müssig zu betonen, dass die Kylpkultur genauso länderübergreifend ist wie die Hippiekultur es war. Es muss wohl auch nicht darauf aufmerksam gemacht werden, dass es in der Kylpkultur keine Obrigkeit und keine organisatorische Form gibt. Sie ist nicht pyramidal und auch nicht hierarchisch aufgebaut. Es ist eine Lebensart des Friedens und der Freiheit. Nicht mehr und auch nicht weniger. 

Das Wort KYLP ist ein nichtssagendes Kunstwort und um es mit Leben und Begrifflichkeit zu füllen muss jeder das Seine dazu geben. 

Ohnweg im Jahre 2015